Folgen der Emanzipation und der Erfindung der Antibabypille
Durch die Antibabypille und den Trend der Emanzipation der Frau hat sich das Familienbild grundlegend verändert. Die alten Rollenverhältnisse haben sich fast komplett aufgelöst. Die Heranwachsende Jugend kennt die nicht-emanzipierte Frau sogar schon gar nicht mehr. Die Familie ist zur kleinen Demokratie geworden. Dieser plötzliche Wandel hat bei der älteren Generation und den Männern Neurosen hervor gerufen. Der Mann ist nun nicht mehr der Ernährer, die Rolle des Beschützers ist in einer Welt mit neuester Waffentechnik auch nicht mehr Notwendig, sogar die allerheiligsten Männer-Territorien, zum Beispiel die Kasernen gehören nun nicht mehr dem Mann allein, seit dem die Frau seit beginn des Jahres 2001 ebenfalls in die Bundeswehr eintreten darf. Was bleibt dem Mann also noch um seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen ?
Eine Antwort findet sich für viele im neuesten Trendsport Bodybuilding und Fitness. Dieser Sport könnte für viele Männer eine maskuline Zufluchtsstätte darstellen, nach dem Motto egal was die Frau alles erreicht, sie wird nie so stark sein können wie ein „richtiger Mann“. Das Problem ist das auch dieser Trend dem Mann nicht weiterhelfen kann, aufgrund der riesigen medialen Kampagne zur Erschließung des neu entdeckten Marktes „Der Mann“. Zeitgleich zur Emanzipation findet in gewisser Hinsicht auch eine Verweiblichung der Männer statt. Da die Frau nun mit zu entscheiden hat, muss der Mann plötzlich viel stärker auf sein äußeres achten als zu vor. Zum einem haben sich nun die relativ zwielichtigen Metrosexuellen gebildet und zum anderen hat dadurch der Markt plötzlich neue Abnehmer gefunden. Entsprechend der neuen Situation verändert sich auch die Werbung. Plötzlich sind überall Models mit Waschbrettbäuchen und muskulösen Oberarmen zu sehen. Dies wieder rum führt zu bereits erwähnten Neurosen und ist Grund dafür das die Männer auch im Fitnessstudio nicht glücklich werden. Wie sollten sie auch wenn von überall Bilder auf sie einwirken neben denen sie dünn und schwach wirken. Um ein Beispiel dieser Neurosen zu nennen mit der sich sogar vielleicht einige der Anwesenden identifizieren können ist die Muskeldysmorphe Störung. Dieses Störungsbild, im Fachjargon auch unter dem Namen Adonis-Komplex gehandelt, gaukelt dem Betroffenen vor, nicht ausreichend muskulös zu sein obwohl er für außen stehende ungeheuer stark aussieht. Mann könnte es auch als umgekehrte Anorexia Nervosa ( Magersucht )bezeichnen. An dieser Stelle möchte ich wieder direkt zurück zur Emanzipation, der Pille und der Familie kommen. So hat sich zum Beispiel auch das Sexualleben drastisch verändert. Der Orgasmus der Frau hat den Mann nicht tangiert, sicherlich gab es einige Ausnahmen, es galt als anrüchig wenn die Frau ihre Sexualität ausleben wollte, die Frau hatte dem Mann bei Bedarf fremdbestimmt zur Verfügung zu stehen. Heute sieht das ganz anders aus, die Frau entscheidet und wählt die Männer aus. Durch die Erfindung der Antibabypille in den 60er Jahren ist die Frau Sexuell deutlich unabhängiger und hat es selbst in der Hand schwanger zu werden oder nicht. Früher wurde der Sexualtrieb dadurch gebremst, das die Frau befürchten musste Kinder zu kriegen. Diesen Aspekt ihrer Persönlichkeit nicht ausschöpfen zu können hat dem Mann in seiner körperlich überlegenden Stellung Macht verliehen. Durch die Pille ist die Frau nun in der Lage die, um auf Jean-Jacques Rousseau zurück zugreifen, „List der Frau“ ungebremst anzuwenden.
Die Natur habe das schwache Geschlecht mit Eigenschaften ausgestattet, „um sich das starke Untertan zu machen“ Denn sie besitzt ihre Reize, denen der Mann nicht zu widerstehen im Stande ist. Es ist tatsächlich zu Beobachten das die Frau wie auch Rousseau es beschreibt letztendlich über den Mann herrscht. Wohin diese Frauen Herrschaft führt ist leicht ersichtlich. Die Familienform hat sich von der „Normalfamilie“ zu verschiedenen ersetzenden Formen entwickelt. Zum Beispiel der Form der Patch-Work Familien. Des weiteren ist zu beobachten das die Zahl der Scheidungen enorm gestiegen ist und die Zahl der Trauungen rapide gesunken ist. An das Ideal der Dauerhaften Bindung glauben oft nur noch kleine unschuldige Mädchen vor der Pubertät. Anschließend wird realistischerweise nur noch von Lebensabschnittspartnern gesprochen. Ein anderer durch die Antibabypille hervorgerufener Trend sind Sexorgien. Die Bedeutung von Sex hat sich vom Wunsch der Fortpflanzung losgelöst und somit hat sich auch seine Bedeutung für die Menschen verändert. Der sexuelle Akt verliert an moralischer Wertigkeit und dient nur noch zur Befriedigung niederer Triebe. Kommt der Jugendliche erst einmal in Berührung damit findet er sich sehr schnell im Netz des Beelzebubs und des Sexsumpfes wieder.